
Aus Anlass des Antikriegstages (1. September Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs) laden wir und das Eine-Welt-Zentrum FFB zu folgender Veranstaltung ein:
Donnerstag, 3. Sept. 2026, 19 Uhr
Bürgerpavillon, Heimstättenstraße 24, Fürstenfeldbruck
Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 hat der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz eine „Zeitenwende“ ausgerufen. Deutschland beteiligt sich seitdem am Krieg in der Ukraine mit Waffenhilfe und gewaltiger finanzieller Unterstützung. Mit der Behauptung, Russland werde angeblich in Kürze Westeuropa bzw. Deutschland angreifen, werden im Inneren große finanzielle und politische Anstrengungen unternommen, um die Bundeswehr „kriegstüchtig“ zu machen.
Die Militarisierung der Gesellschaft schreitet voran. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht sorgt für Unmut und Unsicherheit bei den betroffenen jungen Menschen.
Es stellt sich die Frage, wohin entwickelt sich die Bundesrepublik? Wie steht es um die Umsetzung des Friedensgebotes im Grundgesetz: „ … von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen…“? Ist damit eine Hochrüstung vereinbar, die Kriegsgefahr erhöht, der Jugend immense Schulden hinterlässt und den Sozialstaat als leere Worthülse verkommen lässt?
Als Beitrag des Eine-Welt-Zentrums und des Sozialforums Amper, Fürstenfeldbruck zum Antikriegstag setzt sich Jürgen Rose mit der Konzeption der deutschen Sicherheitspolitik und möglicher Alternativen auseinander.
Zur Person: Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose verweigerte 2007 aus Gewissensgründen die Beteiligung am Tornadoeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Er ist Vorsitzender des Förderkreises Darmstädter Signal. Das Darmstädter Signal ist ein Zusammenschluss kritischer aktiver und ehemaliger Bundeswehrangehöriger.
EINTRITT FREI, SPENDEN ERBETEN
